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01Rosenhochzeit

 Rosenhochzeit Quelle: LewitzKurier Nr. 304 - Juni 2019


17.06.2019 - Vom Schwertkampf bis zur Hochzeit – Quelle: https://www.svz.de/24300537 ©2019


16.06.2019 - Impressionen von der Rosenhochzeit der Gemeinden Banzkow/Goldenstädt
                      Quelle Fotos: © H. Ihde, K.F. Böthfüer, L. Struck, T. Hölker


Neue Eigenheime in der Wohnanlage "Am Störbogen"

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07.04.2018 - Baugeschehen "Am Störbogen" an der Alten Landstraße, © K.-G. Haustein

02.01.2018 - Baugeschehen "Am Störbogen" an der Alten Landstraße, © K.-G. Haustein

23.08.2017 - Baugeschehen "Am Störbogen" an der Alten Landstraße, © K.-G. Haustein

14.06.2017 - Baugeschehen "Am Störbogen" an der Alten Landstraße, © K.-G. Haustein

40backhaus2006Zur Bundesgartenschau 2009 wurden in der Lewitz in Anlehnung an die sieben Gärten in Schwerin ebenfalls sieben sehenswerte Schwerpunkte für die Gäste und alle Einwohner angeboten.

Im dem damaligen Amtsbereich Banzkow waren es der Kinderbauernhof in Sukow, in Plate das Boot "Albert" und die Fahrradwerkstatt "Lewitz-Radler", in Goldenstädt das Labyrinth mit Aussichtsplattform und der Naturlehrpfad und in Banzkow das Dorfgemeinschaftsbackhaus.

Das Richtfest des Dorfgemeinschaftsbackhauses fand im Beisein aller Beteiligten am 23.11.2007 statt. Erfolgreich angebacken wurde am 28.08.2009.

02backhaus01backhausDas Dorfgemeinschaftsbackhaus in Banzkow hinter dem "Störtal" wurde nicht als Investitionsobjekt errichtet, sondern in einer Kombination von freiwilligen Leistungen, Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes und Aufträgen für gewährleistigungspflichtigen Arbeiten an Firmen vergeben. Realisiert wurde das Backhaus in einer Gemeinschaftsarbeit durch die Vereine Renal e.V. und den Störtal e.V. und die Gemeinde Banzkow.

Im Dorfgemeinschaftsbackhaus wird nun regelmäßig ursprüngliche dörfliche Geselligkeit in gemütlicher Atmosphäre  praktiziert und so manches "Geheimrezept" ausprobiert.


BACKTAGE im Dorfgemeinschaftsbackhaus im Störtal Banzkow

Die BACKTAGE im Dorfgemeinschaftsbackhaus auf dem Störtal-Hof finden einmal im Monat, in der Regel immer am letzten Donnerstag des jeweiligen Monats statt (Sondertermine Extra!).

Anmeldungen bitte bis dienstags - vor dem jeweiligen Backtag am Donnerstag - vor 11.00 Uhr im Störtal abgeben. Telefon: 03861-300818
Bernd´s Brote (mit Natursauerteig): Zwiebelbrot / Möhrenbrot / 6 Kornbrot / Schwarzbrot / Gewürzbrot für je 3,00 Euro.
Nussbrot für je 4,00 Euro.

Soweit der Platz reicht, kann - wie in einem Dorfgemeinschaftsbackhaus üblich - eigenes Brot oder eigener Platenkuchen mit ausgebacken werden, ein kleiner Beitrag zu den Unkosten (Feuerholz) sollte eingeplant werden.

  • ab 10.00 Uhr erfolgt die Beschickung mit den ersten Broten und ab ca. 11.00 Uhr mit Platenkuchen
  • ab 12.00 Uhr können die Brote bzw. Platenkuchen abgeholt werden (bis 14.00 Uhr)

Änderungen vorbehalten!   siehe: www.stoertal-banzkow.de

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Bau des Dorfgemeinschaftsbackhauses von der ersten Bauplatzbesichtigung 2006 bis zum ersten Anbacken 2009, © H. Weisrock, K.-G. Haustein
 

03amtbanzkowDas Amt Banzkow von 1992 bis 2013

Das Jahr 2012 scheint das Jahr der großen Jubiläen zu sein. Viele Firmen wurden nach der Wende gegründet und sind nun schon mehr als 20 Jahre im Geschäft. Auch auf kommunaler Verwaltungsebene war die Zeit Anfang der 90er Jahre der Beginn einer neuen Etappe.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in der Regel in jeder Gemeinde einen hauptamtlichen Bürgermeister mit einer unterschiedlichen Anzahl von Mitarbeiterinnen in der allgemeinen Verwaltung, der Kasse, Haushaltssachbearbeitung und Wohnungswirtschaft. Die Aufgabenbreite war überschaubar und das Geld gab es vom Landkreis zugeteilt.

Plötzlich wurde alles anders. Eine neue Form der Verwaltung sollte es geben. Die Gemeinden diskutierten über die Bildung von Ämtern. Gemeinsam sollte man selbständiger werden und größere Aufgaben bewältigen können. Alle, die damals aktiv in diesem Prozess beteiligt waren, werden sich erinnern, wie schwierig es war, erst einmal selber alles zu verstehen und es dann auch noch richtig zu vermitteln. Ganze Gemeindevertretungen fuhren zum "Anlernen" in die alten Bundesländer oder holten sich Unterstützung von dort. Es war ein spannender Prozess, in dem alle Lernende waren.

04amtbanzkowDen nachhaltigsten Kontakt zu einer "westlichen" Gemeinde baute Plate auf. Aus der Partnergemeinde Sörup kam der gestandene Verwaltungsfachmann Hermann Hass. Er war der Aufbauhelfer im wahrsten Sinne des Wortes. Und sein Wort hatte Gewicht: Bestimmt, aber nicht überheblich, erklärend, aber nicht besserwisserisch – führte er unsere Kommunalpolitiker Schritt für Schritt an die Bildung des Amtes heran.

Der Gründungsausschuss des Gemeindeverbandes Banzkow, Goldenstädt, Plate und Sukow – bestehend aus Herrn Bergmann / Banzkow, Herrn Pahl / Goldenstädt, Herrn Keding / Sukow und Herrn Bober / Plate - schuf die Basis für die Bildung der Verwaltungsgemeinschaft am 16. Dezember 1991. Und am 01. Juni 1992 nahm das Amt – erst einmal nur mit den beiden Mitarbeitern Frau Jahn und Herrn Weimer – seine Arbeit auf. Alle anderen 12 Mitarbeiter wurden einen Monat später eingestellt. Es waren diejenigen, die vorher in den vier Gemeindeverwaltungen Banzkow, Goldenstädt, Plate und Sukow tätig waren.

Diese Damen und Herren sollten nun die einzelnen Fachbereiche im Amt besetzen und neue, verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Vieles wurde am Anfang gefühlsmäßig gemacht. Erst nach und nach gab es die notwendigen Weiterbildungen. Gesetze mussten gelesen und verstanden werden, Paragrafen wurden gepaukt und immer wieder Sachverhalte beim Landkreis hinterfragt sowie Entscheidungen abgeglichen. Auch die neue Technik war am Anfang nicht jedermanns Sache. Kopierer, Computer, Drucker – alles Teufelszeug und doch aus dem heutigen Büroalltag nicht mehr wegzudenken!

07amtbanzkowAnfang 1992 lebten ca. 5000 Menschen in unserem Amtsbereich, rund 1.900 in Plate, 1.600 in Banzkow, 600 in Goldenstädt und etwas mehr als 900 in Sukow.

In den folgenden Jahren wurde viel geplant und vor allen Dingen eines – es wurde gebaut! Vorhaben- und Erschließungspläne, Flächennutzungspläne und Bebauungspläne spielten auf vielen Sitzungen jeder Gemeindevertretung eine Rolle. Dazu kamen Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen, Straßenbeleuchtungen, Radwege und, und, und...

Mit der Entstehung neuer Baugebieten wuchsen die Einwohnerzahlen und die Anforderungen: Da ging es um Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, um Kinderbetreuung und Schulbildung, um Sporteinrichtungen und touristische Wege.... Viele verschiedene Themen, bei denen immer die fachliche Präsens der Verwaltung erwartet wurde.

Mitte der 90er Jahre war ein zukunftsweisendes Projekt in aller Munde, das die einen hoch lobten und andere verdammten: der geplante Transrapid Hamburg – Berlin. Die Magnetschwebebahn sollte auch durch unseren Amtsbereich gehen und sorgte für viel Aufregung. Aber wie sooft war die Aufregung umsonst! Für ähnliche Unruhe sorgte der Bau der 380 KV Hochspannungsleitung von Görries nach 05amtbanzkow06amtbanzkowGüstrow, an deren Anblick wir uns nun schon gewöhnt haben und der Neubau der viel zu schmalen und maroden Brücken über die Stör in Plate und Banzkow.

Wie sehr hatten die Bürger damals in Banzkow für den Erhalt der historische Brücke gekämpft. Heute wäre sie kaum mehr vorstellbar.

1999 konnte der 8.000 Einwohner im Amt - Paul Hasselbeck - begrüßt werden. Und die Einwohnerzahl stieg weiter und erreichte 2002 mit fast 8.400 Einwohnern ihren höchsten Stand. Ab jetzt machte sich bemerkbar, dass auch die Stadt Schwerin Baugebiete auswies und einige Bürger in die Stadt zurück- oder viele junge Leute auch in die Welt zogen. Aktuell leben heute 7.625 Einwohner im Amtsbereich.

Immer wieder wird die Frage gestellt: „Was machen die eigentlich den ganzen Tag im Amt?

Der Ruf des öffentlichen Dienstes ist wirklich nicht der beste. Und die allgemeine Vorstellungen davon werden durch solche Formate wie „Baumann & Clausen“ noch kräftig unterstützt. Aber eines kann ich Ihnen versichern: Es gibt keine Berge mit unerledigten Anträgen bei uns!

Sicherlich können wir nicht immer tagfertig sein und manches Mal dauert es auch ein wenig länger, bis eine Frage und ein Problem abgearbeitet ist. Aber unsere Mitarbeiter sind dazu angehalten, die Anliegen der Bürger, die Fragen der Kommunalpolitiker und die vielen Anfragen und Zuarbeiten zum Landkreis, dem Städte- und Gemeindetag, den Ministerien und für die Landtagsabgeordneten so schnell wie möglich, kompetent und freundlich zu bearbeiten.

Große Aufgaben wurden in der Vergangenheit bewältigt.

Da ging es um die Erhaltung der einzelnen Schulstandorte. Für die Gemeinde Sukow war die Bildung des Schulverbandes mit Pinnow und Göhren der entscheidende Schachzug für den Erhalt ihrer Schule. In Banzkow und Plate setzten sich die Gemeindevertreter zusammen und entschieden gemeinsam, dass beide Standorte bleiben sollten. Seitdem gibt es statt zwei Grund- und Realschulen eine Grundschule in Plate und eine Regionalschule in Banzkow. Eine richtige Entscheidung, bei der aber beide Gemeinden ein Stück Eigenes aufgeben mussten.

Diese gemeinsame Herangehensweise an Probleme hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder bewährt. Wilfried Kunzel prägte einmal den Ausspruch von unserem Amt Banzkow in seiner Einheit und Vielfalt. Schade, dass er nicht mehr zu unserem Jubiläum unter uns weilt.

01amtbanzkowBekannt geworden ist auch der gemeinsame Einsatz von Mitteln aus der Infrastrukturpauschale für jeweils ein Vorhaben einer Gemeinde. So konnten finanzielle Mittel gebündelt werden und waren Maßnahmen, wie der Turnhallenbau in Banzkow, für eine Gemeinde überhaupt leistbar. Letztendlich zahlte niemand drauf. Jede Gemeinde hat ihre Gelder bekommen!

Die Aufgabenbreite einer Amtsverwaltung komplett darzustellen, ist kaum möglich. Manche Leistungen, wie die Beantragung von Ausweisen und Reisepässen, Anfragen zu Bauvorhaben, der Sitzungsdienst und natürlich die Finanzverwaltung für die Gemeinden und das Amt begleiten uns ständig. Andere Aufgaben fallen alle paar Jahre an, wie die einzelnen Wahlen vom Bürgermeister, über die Gemeindevertretung, Kreistag, Landtag, Bundestag bis zur Europawahl.

Es gibt Aufgaben, denen wir uns gerne widmen: Dazu gehört all das, was die Gemeinden bei der Umsetzung von wichtigen Bauvorhaben im Dorf unterstützt - von der Beantragung der Fördermittel bis zur Bauabnahme; dazu gehört auch die Beratung der Bürger, die für die Sanierung ihrer Häuser finanzielle Unterstützung erhielten oder die Zuarbeit bei den vielfältigen Wettbewerbsaktivitäten der Gemeinden, die Unterstützung bei der BUGA und beim Landeserntedankfest.

Aber auch andere – ungeliebte -Entscheidungen der Gemeindevertretungen mussten wir umsetzen, so die Schließung der Kindertagesstätte in Goldenstädt oder der Abriss des Garagenkomplexes in Consrade.

Und auch wenn wir manches Mal in die Tischkante hätten beißen können, weil wieder einmal ein Förderantrag ins Leere ging oder ein aufwändig vorbereitetes Vorhaben nicht umsetzbar war - die schönen Momente in 20 Jahre Verwaltung überwogen:

  • neue Gebäude für Kindertagesstätten und Schulen und Feuerwehren

  • neue Sportplätze und Hallen

  • eine gelungene Gemeindefusion in Banzkow

  • das Zusammenrücken der Gemeinden in der Lewitz

  • anspruchsvolle und gemeinsame Feste in allen Gemeinden

  • die Umsetzung innovativer Ideen, wie die Verknüpfung eines Einkaufsmarktes mit einer Schule in Plate, der Störkrug mit Gemeindesaal oder das Störtal in Banzkow

  • der amtsübergreifende Verein RENaL

  • viele Jubiläen der Gemeinden in den vergangenen 20 Jahren

  • gelebte nationale und internationale Partnerschaften mit Sörup und Goldenstedt, mit Langebaeck und Golina

  • Broschüren und Chroniken, Amtsblätter und Homepagen, die über das Amt und seine Gemeinden berichten

  • Superveranstaltungen, die schnell zu Traditionen wurden, wie das Anbaden, Radsternfahrten und Brückenfeste, Badewanneregatta und Stoppelcrossrennen

  • gemeinsame Herbst- und Frühjahrsputzaktionen

  • Bau altersgerechter Wohnanlagen

  • herausragende Auszeichnungen, wie das Bundesverdienstkreuz am Bande für unsere ehemaligen Bürgermeister Solveig Leo und Dr. Albert Hilbig

  • die Welle der Unterstützung beim Hochwasser in Süddeutschland, beim Tsunami und bei den Schäden des Unwetters zum Herrentag 2009 in Plate

02amtbanzkowIn all diesen Dingen steckt manchmal nur ein kleines Stückchen Arbeit unseres Amtes und manchmal ein etwas größeres. Was wirklich alles in den Räumen des Amtes passiert, erschließt sich für den Betrachter am besten und anschaulichsten vor Ort.

Weit über die Grenzen des Amtsbereiches hinaus bekannt wurde unser Amt und seine Gemeinden u.a. durch den Radiosender Antenne Mecklenburg-Vorpommern, den Versandservice Plate, die Landesmeisterschaften im Dressur- und Springreiten in Sukow und die Erfolge der Gemeinde Banzkow im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" und bei Entente Florale.

Keiner kann sich auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen; jeder Tag stellt neue, manchmal sehr sportliche Anforderungen. Dessen sind wir uns durchaus bewusst und auch bereit, uns auf Veränderungen einzulassen bzw. diese aktiv zu steuern. Dabei sind wir auch auf die Hilfe unserer Bürger angewiesen. Welche Vorschläge und Erwartungen haben Sie an eine zukunftsorientierte und bürgernahe Verwaltung? Lassen Sie uns gemeinsam unser Amt der Zukunft gestalten. Wir freuen uns über Ihre Ideen.

C. Krooß


Durch eine Fusion mit den bisherigen Ämtern Ostufer Schweriner See und Crivitz ging das Amt Banzkow am 1. Januar 2014 im neu gebildeten Amt Crivitz auf.

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2012 - Jubiläumsfeier "20 Jahre Amt Banzkow" am 01. Juni 2012, © c. Krull, M. Güldner, H. Jeßel, K.-G. Haustein


2012 - Rede des Amtsvorstehers Rainer Mönch auf der Jubiläumsfeier "20 Jahre Amt Banzkow", © K.-G. Haustein
Rede zur Jubiläumsfeier auf youtube ansehen...

wappenbanzkowGemeinde Banzkow hat sein eigenes Wappen 

Am Dorfplatz versammeln sich am 18. September 2000 etliche Einwohner der Gemeinde. Kinder der Kindertagesstätte Banzkow nehmen in wunderschönen Kostümen Aufstellung. Daneben platziert sich das Blasorchester.

An dieser Stelle soll der Wappenbrief für das Wappen der Gemeinde Banzkow übergeben werden. Plötzlich ertönt die Sirene der Feuerwehr. Vorgefahren kommt das Fahrzeug der Feuerwehr Banzkow, als Beifahrer der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Gottfried Timm.

wappen02Neben dem Innenminister erscheint der Landrat des Landkreises Parchim, Herr Iredi, der Amtsvorsteher des Amtes Banzkow, Herr Kunzel, und weitere Bürgermeister und Vertreter der amtsangehörigen Gemeinden. So, auf der grünen Wiese, ist die Übergabe eines Wappenbriefes sicherlich nicht die Regel. Aber wann halten sich die Banzkower schon an irgendwelchen Regeln? Hier darf es immer etwas besonderes sein.

wappen01Das Blasorchester stimmt die Anwesenden auf den kommenden feierlichen Akt ein. In seiner kurzen Rede würdigt der Innenminister die Entwicklung der Gemeinde Banzkow vor allen Dingen in den letzten Jahren. Dr. Timm würdigt vor allen Dingen neben dem Geschichtsbewusstsein der Bürger, dass sich in der goldenen Holländerwindmühle spiegelt, auch die Berücksichtigung des Ortsteiles Mirow im Wappen der Gemeinde, dargestellt durch zwei goldene Lindenblätter, die die Lindenallee in Mirow symbolisieren.

wappen03Das Wappen wurde unter der Nummer 0220 in die Wappenrolle des Landes von Mecklenburg-Vorpommern eingetragen. In ihrer gewohnt lockeren Weise dankte Frau Leo dem Innenminister für seine Worte und wies im gleichen Zusammenhang aber auch darauf hin, das die Entwicklung der Gemeinde Banzkow nicht erst nach der Wende begonnen hat, sondern das hier auch im Vorfeld erhebliche Bemühungen unternommen wurden, das Leben der Bürger und Bürgerinnen angenehm zu gestalten.



Blasonierung für das Wappen der Gemeinde Banzkow:

"In Grün über goldenem Wellenschildfuß eine goldene Holländerwindmühle, begleitet beidseitig von einem goldenen Lindenblatt."

Historische Begründung für das Wappen der Gemeinde Banzkow:

Die Gemeinde Banzkow bestand zum Zeitpunkt der Blasonierung des Wappens 2000 aus den Ortsteilen Banzkow und Mirow. Obwohl Banzkow bereits im 13. Jahrhundert existiert, wie Ausstattungsstücke der Kirche belegen, erscheint der Ort erst im Jahre 1300 in schriftlicher Form, als hier Graf Gunzelin von Schwerin Schenkungen an das Kloster Ebstorf beurkundet.

Mit dem Verkauf der Grafschaft Schwerin an die Herzöge von Mecklenburg 1358 wird auch Banzkow mecklenburgisch und entwickelt sich zu einer Nebenresidenz der landesherrlichen Prinzen.

Im Zusammenhang mit den Bemühungen zur Schaffung einer ständigen Schifffahrtsverbindung zwischen Elbe und Ostsee erfolgten bereits im 16. Jahrhundert Maßnahmen zur Regulierung der Elbe und Stör, die bis in die Gegenwart eine große Bedeutung für die Entwicklung Banzkows haben. Die Bedeutung der Wasserstraße für den Ort kommt im Wellenschildfuß des Wappens zum Ausdruck.

Bestimmende Figur des Wappens ist jedoch die Holländerwindmühle. Schon seit dem Mittelalter sind in Banzkow Mühlen nachweisbar, von denen bisweilen mehrere gleichzeitig und unmittelbar nebeneinander existierten. Noch heute wird das Bild des Dorfes von der weithin sichtbaren Mühle geprägt, die sich zu dem Wahrzeichen Banzkows entwickelt hat. Beidseitig wird die Mühle im Wappen von einem Lindenblatt begleitet, die den Ortsteil Mirow symbolisieren. Die Figuren der Lindenblätter wurden gewählt, da das Bild des Dorfes Mirow durch die lindengesäumte Ortsdurchfahrtsstraße geprägt wird, die zudem den Namen "Unter den Linden" trägt.

Das Wappen wurde am 2. August 2000 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 220 der Wappenrolle vom Mecklenburg-Vorpommern registriert. Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet. (Quelle: WIKIPEDIA)

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