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Die Banzkower Sitzmadonna kehrte in ihre Kirche zurückKirche02

Zur Geschichte der Banzkower Kirche

Im Jahr 1875 wurde nach dreijähriger Bauzeit die im neugotischen Stil errichtete Banzkower Kirche geweiht. Die Entwürfe für den Neubau stammten vom Schweriner Baurat THEODOR KRÜGER. Der schlechte Bauzustand der Vorgängerkirche aus dem Mittelalter machte deren Abriss erforderlich.

Die Kosten für den Neubau wurden zu zwei Dritteln aus Patronatsmitteln und zu einem Drittel durch die Gemeinde Banzkow finanziert. Jeder Einwohner hatte eine genau festgelegte Anzahl von Gespann- und Handdiensten zu leisten, es gab auch Pfändungen und Versteigerungen zur Begleichung finanzieller Verpflichtungen der Banzkower Bauern.

Die für den Bau benötigten Mauersteine kamen auf der Stör von Schwerin, dabei sank auch ein mit 8700 Steinen überladener Kahn. Der Hofuhrmacher FRIEDRICH DREYER zu Schwerin erhielt den Auftrag zur Lieferung der Turmuhr, die kleine mittelalterliche Glocke aus dem Jahre 1509 blieb erhalten. 1929 erfolgte die Weihe der zweiten Kirchenglocke.

Eine Orgel ertönt in der Banzkower Kirche seit 1884, sie ist ein Werk des Orgelbauers FRIESE aus Schwerin. Das Altarbild als Kopie des Pfannschmidtschens Bildes in der Serrahner Kirche stammt von der Malerin CLARA MÖLLER aus Rostock.

 Im Jahr 2004 gründet sich der Förderkreis zur Erhaltung der Kirche Banzkow. 2006 schlossen die Kirchengemeinde Plate und die Gemeinde Banzkow einen Kooperationsvertrag zur Nutzung und Erhaltung der denkmalgeschützten Kirche.

Zur Geschichte der Sitzmadonna

Ein besonderes kulturhistorisches Kleinod hat sich vor Jahrhunderten in der Banzkower Kirche befunden: Die ,,MUTTERGOTTES AUF DEM PFOSTENTHRON“. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist damit älter als die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Banzkow (1300). Sie ist heute im Museum des Güstrower Schlosses zu bewundern und fällt besonders durch ihr „archaisches Lächeln“ auf. Das ist bei der 55 cm hohen HOLZMADONNA sehr gut erhalten geblieben und fasziniert die Betrachter. Sicherlich hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen, wie z.B. den Verlust ehemals angedübelter Teile oder auch Anobienbefall/Fraßgänge....
Das ORIGINAL besteht aus Pappelholz und trug ursprünglich ein separat geschnitztes Kind. Auf Umwegen über das zentrale Kunstgutlager Celle, dem Salzbergwerk Grasleben und dem Museum Schwerin hat die Banzkower Sitzmadonna nun ihren Platz im Museum des Güstrower Schlosses (Mittelaltersammlung) gefunden.

Information zum Projekt „Banzkower Sitzmadonna“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“!

Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Banzkow mit ihrer Kunstlehrerin Frau Jürß und dem regional ansässigen Holzbildhauer Karsten Simoneit realisieren das Projekt „Demokratie leben im ländlichen Raum, örtliche Geschichte erleben. Die Sitzmadonna von 1230 aus der Kirche Banzkow entdecken, erkunden, erleben.“ Die ev. luth. Kirchengemeinde Plate gestaltete als außerschulischer Partner und Träger ein Jugendkunstprojekt mit dem Förderkreis derlogo frderkreis Kirche Banzkow, dem Holzbildhauer Karsten Simoneit und der Regionalen Schule „Friedrich Wehmer“ Banzkow. Die Beteiligten vertieften dabei das Bewusstsein für kulturelle Besonderheiten und Schätze sowie die Auseinandersetzung mit den Begriffen „Mutter“ und „Heimatgefühl“. Dazu wurde die Holzfigur der Banzkower Sitzmadonna von ca. 1230, welche die älteste erhaltene mittelalterliche Holzskulptur Mecklenburgs ist, erkundet und nachgestaltet.


Damit die Kirche im Dorf bleibt...
... kehrt die historische Banzkower Sitzmadonna mit "großem Gefolge" zurück

Mit dem Holzbildhauer Herrn Simoneit, der Kunstlehrerin Frau Jürß und kreativen Schülern aus der Banzkower Schule ist es gelungen, mit künstlerischem Ehrgeiz für die „alte“ Madonna ein „großes Gefolge“ in Form zu bringen. Aus Ton entstanden viele fantasievolle kleine Madonnen, die neben ihrem historischen Vorbild nun hier in der Banzkower Winterkirche ihren Platz gefunden haben.


Originalhalbfertig

Nachbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
            Das Original aus Pappelholz                Die Nachbildung aus hochwertigem Lindenholz                Die "verjüngte" Sitzmadonna                                     


LUPDemokratieLebenMinisterium



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- Enthüllung der Nachbildung der Banzkower Sitzmadonna am 09.12.2017   Film auf youtube ansehen...  
- Die SVZ berichtet am 10.12.2017 über die Rückkehr der Banzkower Sitzmadonna in ihre Kirche  lesen... 
- Infotafeln Die Banzkower Sitzmadonna kehrt in ihre Kirche zurück (PDF)   lesen...
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Damit die Kirche im Dorf bleibt...
...kehrt die historische Banzkower Sitzmadonna mit "großem Gefolge" zurück   lesen...
REGIONAL ANZEIGER Nr. 11/4. Jahrgang, 15. November 2017

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Anlässlich des Weihnachtsmarktes im Störtal enthüllt der Holzbildhauer Karsten Simoneit am 9. Dezember 2017 die Nachbildung der Banzkower Sitzmadonna. Der feierlichen Zeremonie wohnten die Schulleiterin Carola Silbernagel, Pastor Bernd Klaas und interesierte Besucher bei, © K.-F. Böthfüer, K.-G. Haustein

Am 7. Dezember 2017 zieht die Madonna mit ihrem "Gefolge in Winterkirche ein.  Holzbildhauer Karsten Simoneit hat ein Regal in Kreuzform angefertigt, in dem die Tonfiguren der Banzkower Schüler ihren Platz finden, © K.-G. Haustein

Holzbildhauer Karsten Simoneit bei letzten Schnitzarbeiten an der Holzskulptur der Nachbildung der historischen Banzkower Sitzmadonna, © S. Leo, K.-G. Haustein

Die Fantasien der Schüler des Jugendkunstprojektes nehmen in Form von Ton konkrete Gestalt an, © S. Leo, K.-G. Haustein

Mit Hingabe und Fantasie entsteht das „Gefolge“ der historischen Madonna aus Ton geformt. Hier einige der ersten Skizzen der Holzskulptur von Schülern der Banzkower Schule, © K.-G. Haustein

Schüler der Banzkower Schule besuchen die Original Holzskulptur der historischen Sitzmadonna im Museum des Güstrower Schlosses, © K.-G. Haustein

 

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